• ...durch den Vorfall im Dezember 2019, ändert sich alles. Nach der Rückkehr in die Wohnung hatte ich echt Angst, immer wieder kamen Augenblicke zurück. Die Situation wurde mit der Zeit zu viel. Erst mal suchen wir andere Räumlichkeiten. Nach einer gewissen Zeit fanden wir etwas, wo wir nach der Besichtigung schnellstmöglich einrichten konnten. Dennoch fehlen so einige Möbel. Die aktuelle Arbeit ist auch nicht mehr das wahre. Der Körper macht mir mühe, vieles ist anders. Was vorher möglich war, macht heute Schwierigkeiten. Jede Bewegung, jeder Schritt, Gefühle, Empfindungen, Fingerfertigkeit alles fühlt sich speziell an. Alles muss neu gedeutet werden. 


Erst mal den Körper neu kennenlernen.


Verstehen, dass sich alles anders anfühlt,


Gelenke nicht mehr mit machen,


Taubheit eine grosse Rolle spielt,


Gleichgewicht wacklig wahrgenommen wird,


das man warm / kalt nicht mehr fühlt,


Stiche einer Nadel nicht gespürt werden,


Finger etwas taub sind...


nach mehreren Wochen erfolgreicher Therapie, durfte ich nach kurzer Zeit neue Räume aufsuchen. Gleichzeitig hatte ich weiterhin Physiotherapie, viel Verständnis das ich vom „Chäferli“, meiner jetzigen Arbeitsstätte, dem privaten Umfeld hilft mir mich neu zu orientieren. Mittlerweile darf ich in einer neuen Umgebung viele Vorteile, Anerkennung und Hilfe erfahren. Obwohl ich mit mir selbst zu kämpfen habe, dabe selbst negativ von mir spreche, wird mir gut zugesprochen. Durch Organisationen, Ämter erfahre ich Hilfestellungen, sowie diverse Unterstützung. Mittlerweile haben wir auch die vermissten Möbel.


Mittlerweile konnte ich eine schwere jedoch erfolgreiche Zeit hinter mich bringen.


Gern werde ich später wieder einige Zeilen schreiben...