eine Erinnerung

wir sassen gemütlich an den Tischen draussen, .Quatschten über dies und das, dabei tranken wir etwas. Vorher haben wir ‚Schattihalb‘, dem Tal entlang Höhenmeter verloren, dabei sind wir durch Weiden und Wälder, über Stock und Stein gelaufen. Immer wieder mal einen Blick in die Berge, am Stausee entlang. Später eine steile Böschung hinunter. Um dann wieder etwas höhe zu gewinnen. Verschiedene kleine Bäche, haben wir bei unserem Marsch überquert. Die Hunde laufen dabei immer hin und her, schnüffeln hier und dort. machen sich immer wieder mal mit einem laut bemerkbar. Ein zig-zack Weg, führt uns dann zum zu einer gemütlichen Pause. Jemand sagt plötzlich: „Wollen wir zum Höhenweg?“ Nach etwas überraschten Gesichtern, ein einstimmiges „Ja“. Somit brachen wir zu einem läääängern Aufstieg auf. Etwas der Strasse entlang, nach einem kurzen Bogen, erreichten wir den Einstieg. Durch eine kleine Öffnung aus Holz, führte der Weg für mehrere Stunden nur noch bergauf. Mit einem langsamen Schritt geht es den Hang nach oben. Der Weg ist gut zu erkennen, zwischen den grünen Flächen, die zwei vierbeinigen sind neugierig und halten die Nasen in die Luft und schnüffeln überall. Langsam nähern wir uns einem Gebäude, das im Hang von unten gut zu erkennen ist. ab jetzt sind nur noch drei Personen und zwei Vierpfötler,  in einem steilen Hang auszumachen. Viele, viele Höhenmeter müssen überwunden werden. Was mit einem herrlichen Ausblich ins Tal innere, immer mehr belohnt wird. Bei blauem Himmel, Sonnenschein und wunderbaren Bildern, die das Tal bietet ist der Anstieg erträglicher. Atemberaubende Aussicht, je höher wir kommen. Schritt für Schritt, Meter für Meter, Tropfen für Tropfen Schweiss, wird der kleine Wald - oben am Hang - immer näher. Noch das Wäldchen und ein paar Höhenmeter trennen uns vom erwartenden Ziel. Nochmal die Kräfte mobilisieren, noch wenige Schritte, so jetzt etwas flüssiges. Jeder freut sich auf ein kühles Getränk. Einfach die Anstrengen der letzen Momente, bei einer angenehmen Atmosphäre und etwas kühlem, den Moment geniessen. Die gewünschte Höhe ist erreicht und alle sind zufrieden. Ach Schreck, niemand zu sehen, keine Stimmen, die Türen und Fenster verschlossen. Naja, dann müssen wir wohl von der Natur ‚Verpflegen‘, also weitere Schritte ins Tal innere, ab und zu laufen wir an einem Bach vorbei. Bei dem frisches Wasser fliesst und und etwas kühles bietet um uns etwas zu erfrischen. Der Weg ist lang, jedoch immer wieder eine angenehme Erfahrung. Vieles das man im sonstigen Leben verpasst und Bilder die niemand mehr nimmt. Gefühle, an die man sich gern erinnert. Geräusche, die immer wieder neugierig machen. Einfach nur Natur.Von weitem sind die nächsten Gebäude zu erkennen. Auf der andern Seite dreht jemand mit dem Gleitfallschirm seine Runden. Auf der Talstrasse sind Fahrzeuge unterwegs, Fahrzeuge die sehr klein sind. Allmählich nähern sich, die vorher entfernten Hütten. In der nähe hört man ein Rascheln, jedoch nichts zu entdecken. Auch hier stellt man fest, das niemand zu sehen ist. Somit, gehen wir weiter, Schritt für Schritt, mit allmählich etwas hungrigen Mägen. Immer wider mal einen Schluck erfrischendes Wasser aus dem Bergbach. Nach einer weiterer Stunde, erreichen wir Hütten, die doch belebt sind. Verschiedene Stimmen freuen uns. Oh, hier gibts was festes. Erst mal einige Personen freudig begrüssen, denn etwas essen. Verschiedenes wird in kurzer Zeit aufgetischt. Die Sonne wirft noch einige Schatten, während wir noch die letzten Reserven essen. Frisch gestärkt und mit leerem Keller vom Wirt, verabschieden wir uns. Ein letztes mal - für diesen Tag - aufbrechen um die vorher mühsam erkämpfte Höhe, in kurzer Zeit wieder zu verlieren. Etwas der Strasse nach, dann Quer, den Abkürzungen entlang schnell an Höhe verlieren. Hin und wieder überquert man dann einen kleinen Teil der Strasse, danach wieder querfeldein. Nach kurzer Zeit erblickt man weiter unten erst mal ‚das Kreuz‘ und die ersten Gebäude im Tal. Später erkennt man die Kirche und das Zuhause ist nicht mehr weit. Zufrieden und müder lassen wir den Tag auf der Terrasse ausklingen. Die Sonne beleuchtet noch die Bergspitzen und schöne Erinnerungen bleiben.